SP Rapperswil-Jona

Junge wählen Robin

Medienmitteilung vom 23. Februar 2020

«Junge wählen Robin» unter diesem Motto lud SP-Kantonsratskandidat Robin Fretz junge Menschen in die Crown Bar in Kempraten ein. Dieser Einladung folgten etliche junge Leute. Geboten wurden ihnen Snacks, persönliche Diskussionen und eine Wahlkampfrede des Jungpolitikers. In dieser betonte Robin Fretz, wie wichtig eine junge Stimme in der Politik ist und erklärte, welche Anliegen er ins Kantonsparlament tragen würde.

Der Einladung von Robin Fretz folgten Jugendliche aus allen möglichen Bereichen unserer Gesellschaft. Schlussendlich sassen Arbeiterinnen und Arbeiter aus Gewerbe und Handwerk mit Studierenden, Schweizer Bürgerinnen und Bürger mit Menschen ohne Wahlrecht und viele weitere junge Erwachsene beieinander. Die gemütliche Stimmung des Abends vermochte nicht darüber hinwegtäuschen, wie ernst den anwesenden Jugendlichen ihre politischen Anliegen sind. Engagiert debattierten die jungen Erwachsenen über Möglichkeiten, ihre Kandidatinnen und Kandidaten zu unterstützen und so Einfluss aufs politische Geschehen zu nehmen.

Als der Abend in vollem Gange war, ergriff Gastgeber Robin Fretz das Wort und setzte zu seiner Rede an: In der Politik brauche es Stimmen, die sich mit den Möglichkeiten und Schwierigkeiten der heutigen Jugend auskennen und sich mit vollem Einsatz für Chancengleichheit, soziale Sicherheit und Nachhaltigkeit einsetzten, so Robin Fretz. Schliesslich hätten junge Menschen die heutigen Entscheide noch am längsten zu tragen. Er stehe aber genauso ein für Kinder, ältere Menschen und alle irgendwo dazwischen, «für alle, die keine Lobby haben».

Konkret heisse das, dass ihm diejenigen am stärksten am Herzen lägen, die aufgrund ihrer Wirtschaftskraft als Normal- oder Geringverdienende oder ihrer Identität als Minderheit an ihre Grenzen stossen würden. Deshalb wolle er sich im Kantonsrat für eine gerechte Steuerpolitik einsetzen, in der Acht genommen werde auf Normalverdienende und nicht masslos Senkungen vorgenommen werden, die nur die Wohlhabendsten begünstigen und zu Leistungskürzungen für alle führen. Auch faire Arbeitsbedingungen sind Robin Fretz sehr wichtig. Damit ist er nicht allein – dieses Thema fand in den Gesprächen vor und nach der Rede besonderen Anklang.

In diesem Zusammenhang setze er sich auch für mehr bezahlbare Betreuungs- und Hortplätze ein. Es könne nicht sein, dass Eltern, die um über die Runden zu kommen mehr arbeiten müssen, keinen bezahlbaren Krippenplatz mehr fänden. Für Familie sei auch mehr bezahlbarer Wohnraum wichtig. Was gerade in unserer Region und speziell in Rapperswil-Jona äusserst nötig sei.

Auch Kultur bewegt ihn und die Jungen in der Region. Gute Beispiele seien dabei die Rotfarb in Uznach oder das ZAK in Jona, doch der Kanton müsse mehr tun für einen Zugang zu Kultur für alle, zum Beispiel mit der Einführung des Kulturprozents.

Als Letztes kommt Robin Fretz auf das Klima zu sprechen. Er sieht eine sozialverträgliche Lösung der Klimakrise als eine der grössten Herausforderungen der Menschheit, bei der auch der Kanton St. Gallen handeln müsse und zählt dabei diverse Forderungen, wie die Schaffung eines Klimafonds von 100 Millionen Franken aus dem besonderen Eigenkapital auf, Ziel von Netto Null CO2, Ausbau des ÖVs oder den Ersatz von Öl-Heizungen.

Ein Anliegen unterstrich Robin Fretz auch optisch: Er hielt seine Rede vor einer Regenbogen-Fahne und betonte dementsprechend die Bedeutung von gleichen Rechten für queere Menschen. Dieses Anliegen verfing im Publikum und war auch nach der Rede noch Gesprächsthema.

Abschliessend meint Robin Fretz, dass diese Forderungen und noch viele weitere, wie eine Gesundheitsversorgung, die bezahlbar und nah sei, faire Löhne und Transparenz bei der Parteien-Finanzierung nicht nur von ihm, sondern von der ganzen SP gestellt werden. Darum gelte es, die Liste 4a und 4b zu wählen.

Nächste Termine

  • unbestimmt Verschoben: Bürgerversammlung
  • 27. März: Hauptverssammlung SP See-Gaster
  • 1. Mai: Feier zum Tag der Arbeit auf dem Fischmarktplatz

 

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