SP Rapperswil-Jona

Medienmitteilungen

Ja zum Stadtparlament am 3. November

Medienmitteilung der SPRJ vom 16. September 2022 (gemeinsam mit Grüne, GLP, FDP, Jungfreisinnige, SVP)

 

www.ja-zum-stadtparlament.ch

 

 

Stadtparlament in Rapperswil-Jona: Die Zeit ist reif!

 

Heute, 15 Jahre nach der Fusion von Rapperswil und Jona, funktioniert der Meinungsbildungsprozess in unserer Stadt nicht mehr. Wichtige kommunale Projekte scheitern, der Stadtrat führt einen einsamen Kampf und die Ortsparteien spüren die Basis oft nicht mehr. Selbst der Stadtpräsident stellt fest, dass (…) das politische System harzt und wir es wieder zum Laufen bringen müssen, wenn wir die Stadt weiterentwickeln wollen. 

 

«Grössere Erfolgschancen für wichtige Projekte»

Wenn wichtige Grossprojekte in einem demokratisch gewählten Parlament ausgearbeitet werden, stehen die Chancen besser, dass sie von der Bevölkerung bei einer Abstimmung an der Urne angenommen werden. Denn die Mitglieder des Parlaments begleiten ein Projekt von A bis Z. Sie arbeiten sich vertieft in die Materie ein und können ihre Anliegen früh einbringen. Durch die Zusammenarbeit zwischen Stadtrat und Parlament entstehen mehrheitsfähige Projekte.

 

«Mehr Bewegung, mehr Demokratie, mehr Volksnähe, mehr Fortschritt»

Das Parlament ermöglicht eine transparente und breit abgestützte politische Entscheidungsfindung. Es ist besser in der Lage, die Meinung der Gesamtbevölkerung abzubilden. Im Parlament engagieren sich Menschen, die stark vernetzt sind, sich in vielfältiger Weise für die Stadt einsetzen, sich Fachwissen aneignen oder bereits darüber verfügen. Die Parlamentsmitglieder erleben täglich, was die Menschen in der Stadt bewegt. So kann das Parlament auch von sich aus aktiv werden, wenn der Stadtrat wichtige Themen nicht an die Hand nimmt oder seinen Aufgaben nicht nachkommt.

 

«Ausgewogene Entscheide - starke Volksrechte»

Die Bevölkerung wird durch ein Miliz-Parlament besser repräsentiert als durch die wenigen Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, welche die Bürgerversammlungen besuchen. Ein Parlament hilft, «Zufallsentscheide» und «Betroffenheitspolitik» zu verhindern, die an Bürgerversammlungen so eintreffen können. Letztlich wird die Bürgerschaft bei wichtigen Geschäften weiterhin das letzte Worte an der Urne haben. Zusätzlich stehen der Bevölkerung die Instrumente Initiative, Referendum, Volksmotion und Petition weiterhin zur Verfügung.

 

«Das Parlament: transparent und kostengünstig»

Die Ergebnisse der Kommissionssitzungen und die Beratungen im Parlament sind    öffentlich. Interessierte können also sehen, wie sich eine Entscheidung entwickelt und können ihren Input über die Parlamentarier einbringen. Durch die Debatten im Parlament wird frühzeitig ein öffentlicher Diskurs in Gang gesetzt. Häufig werden die Kosten eines Parlaments als Gegenargument eingebracht. Konkrete Zahlen anderer Parlamente widerlegen dies. Das aktuelle System mit Bürgerversammlungen und Mitwirkungsprozessen verursacht auch Kosten. Weit bedeutungsvoller sind aber jene Kosten, die durch ein Parlament vermieden werden können (wie z.B. Planungsfehler).

 

«Sprungbrett für politischen Nachwuchs»

Wie Beispiele anderer Städte zeigen, wirkt sich ein Parlament positiv auf die politische Kultur aus. Es stärkt sowohl die klassischen Parteien wie auch andere ins Parlament gewählte Organisationen und belebt die politische Auseinandersetzung. Zudem fördert ein Parlament den politischen Nachwuchs. Insbesondere der jüngeren Generation wird bei einer Wahl ins Parlament die Chance geboten, Erfahrung in der Politik und im Parlamentsbetrieb zu sammeln und sich so für weitere politische Ämter und Aufgaben zu empfehlen.

 

«Passend: Fünf Stadträte mit Ressortverantwortung»

Die gegenwärtige Situation im siebenköpfigen Stadtrat mit vier nebenamtlichen Mitgliedern ist unausgewogen und nicht zeitgemäss. Dieser schweizweite «Sonderfall» erschwert auch eine effizient organisierte Verwaltung. Mit fünf Stadträten und klarer Ressortverantwortung würde die Exekutive als Ganzes gestärkt und schlagkräftiger. Zu lange wurden die Strukturen der Stadt um Personen «herum gebaut». Eine Lösung mit fünf Vollzeitstadträten (80-100%) und offener Zuteilung der Ressorts wird den Stadtrat stärken.

 

Wir rufen daher alle auf, an der ausserordentlichen Bürgerversammlung

Weiterlesen: Ja zum Stadtparlament am 3. November 

Ja zu wirksamen Klima-Massnahmen am 1. September

Medienmitteilung vom 29. August 2022

Die SP Rapperswil-Jona spricht sich klar für die Unterstützung der beiden Klima-Volksmotionen an der Bürgerversammlung vom 1. September aus. Das Motions-Komitee, zu Gast bei der Mitgliederversammlung der SPRJ, erläuterte gegenüber den Mitgliedern Dringlichkeit, Nutzen und Wirksamkeit der vorgeschlagenen Instrumente. Die SP Rapperswil-Jona ist überzeugt, dass die Massnahmen – ein kommunales Förderprogramm für den Ersatz fossiler Heizsysteme eingeschlossen – zur Erreichung der Klimaziele wesentlich beitragen.

Die Argumente des Stadtrates für ein Nicht-Eintreten auf die zweite Motion überzeugen indes nicht. Die SP erachtet es als zielführend, auf allen Ebenen und in möglichst vielen Bereichen die Klimaziele voran zu treiben. Ein kommunales Förderprogramm lässt sich gemäss den Erfahrungen anderer Gemeinden in kantonale Anreizsysteme eingliedern.

Ja zu den Vorlagen des Stadtrates

Die SP Rapperswil-Jona beschliesst, auch die beiden Vorlagen des Stadtrates zu unterstützen. Der geplante Ersatzneubau Kindergarten Dorf wird als zeitgemäss und bedürfnisgerecht beurteilt. Ein Input der SP Rapperswil-Jona bezüglich Rollstuhlgängigkeit wurde bereits platziert und vom Bauchef befürwortend entgegen genommen.

Auch die Vorhaben im Rahmen des Planungskredit für die Weiterentwicklung des Zentrums Jona erscheinen fortschrittlich. Die Mitglieder der SP würdigen, dass sich die in der Vorlage enthaltenen Prioritäten mit der Mitwirkung decken und sich der Stadtrat auch hier für Input aus der Bevölkerung offen zeigt. Zu kritisieren ist einzig, dass der Bericht teilweise vage ist und beispielsweise offen lässt, wie sich der Kredit in Planungskosten und Umsetzung kleinerer Massnahmen verteilt. Die SP Rapperswil-Jona bereitet zur Konkretisierung für den Bereich “Aufwertung Zentrums-Orte” einen Vorschlag zuhanden der Bürgerversammlung vor.

 

Ja zum Grünfelspark

Medienmitteilung vom 27. Mai 2022

Die Mitgliederversammlung der SP Rapperswil-Jona spricht sich für den Baukredit zur Realisierung des Grünfelsparkes aus und beschliesst, an der Bürgerversammlung vom 1. Juni allen Vorlagen des Stadtrates zuzustimmen.

Die Sozialdemokratische Partei begrüsst die Entstehung des Grünfelsparks für die Bevölkerung und sieht in den gestalteten Flächen einen Mehrwert mit Nutzungsraum für Jung und Alt in der Zukunft. Für die wertvolle Magerwiese an der Stelle, an welcher der Rollerpark integriert wird, fordert die SP Rapperswil-Jona den Stadtrat auf, im Siedlungszentrum eine Ersatzfläche zu realisieren. Den von einigen Seiten als «Fremdkörper» bezeichnete Rollerpark kritisiert die SP somit nicht. «Wir spüren von Eltern und Kindern das Bedürfnis nach aktiver sinnvoller Freizeitgestaltung. An der Grösse unserer Stadt gemessen ist dieses Angebot durchaus vertretbar und an diesem Ort passend.», erläutert Susann Helbling, Co-Präsidentin, die Haltung der SP-Mitglieder.

Die Sanierung der Holzwiesstrasse empfiehlt die Sozialdemokratische Partei der Bürgerschaft ebenfalls zur Annahme, sowie die Sanierung der Lattenbachbrücke. Eine Verbesserung der Situation für den Langsamverkehr, insbesondere auch im Bereich der Sicherheit, ist auch auf dieser Teilstrecke längst überfällig und im Zuge der Erschliessung neuer Wohnsiedlungen zu begrüssen.

Bei den neuen Bushaltestellen werden wir die Umsetzung genauestens verfolgen, um sicher zu stellen, dass Menschen mit Behinderungen den öffentlichen Verkehr wirklich selbständig nutzen können.

Solide Finanzen auch in der Rechnung 2021

Die Freude über den Ertragsüberschuss hält sich bei der Sozialdemokratischen Partei in Grenzen, da dieser erheblich durch die Auflösung der Vorfinanzierung Lido zustande gekommen ist. Glücklicherweise halten sich die zusätzlichen Aufwendungen bezogen auf die Corona-Pandemie auf tiefem Niveau. Auffallend ist auch in diesem Jahr wieder die Investitionsrechnung. Viele Projekte sind auf Grund laufender Verfahren und fehlender personellen Ressourcen blockiert, dies zum Beispiel bei der budgetierten Umsetzung von Aggloprogrammen für den Langsamverkehr. Die SP- Rapperswil-Jona hat sich an ihrer Mitgliederversammlung vom 24. Mai 2022 für die Annahme der Rechnung ausgesprochen.

Susann Helbling ist neu Co-Präsidentin der SP Rapperswil-Jona

Medienmitteilung vom 8. April 2022

Die SP Rapperswil-Jona hat an ihrer Generalversammlung das Co-Präsidium gewählt und den Vorstand neu besetzt. Susann Helbling bildet nach dem Rücktritt von Pablo Blöchlinger neu zusammen mit Mathias Vogelsanger das Co-Präsidium der SP Rapperswil-Jona.

Das langjährige Engagement von Pablo Blöchlinger für die SP Rapperswil-Jona, zuletzt als Co-Präsident, wurde an der Generalversammlung gewürdigt. Mit Susann Helbling vertritt eine überaus aktive und vernetzte Co-Präsidentin mit dem bisherigen Mathias Vogelsanger die SP Rapperswil-Jona.

Mit Ursi Frei verlässt eine im Schulrat und Stadtforum engagierte Person den Vorstand. Ihre Tätigkeit im Stadtforum übergibt sie an Ralph Dudler. Roman Zwicky und Matthias Fischli verabschieden sich ebenfalls aus dem Gremium. Der Vorstand dankt allen drei für die hervorragend geleistete Arbeit im Vorstand. Sina Eggimann, die seit kurzem im Parteirat der SP Schweiz mitwirkt, wird neu als Beisitzerin in den Vorstand gewählt. Der Vorstand der SP Rapperswil-Jona bleibt damit weiterhin breit aufgestellt, um sich mit viel persönlichen Ressourcen und Begeisterung für sozialdemokratische Anliegen in Rapperswil-Jona einzusetzen.

SP: «Das Stadtparlament ist der richtige Weg!»

Medienmitteilung vom 15. März 2022

Themen:

  • SP MV unterstützt einstimmig Einführung Stadtparlament
  • Angemessene demokratische Strukturen
  • Schule ist uns wichtig – Klarheit bezüglich den Kompetenzen schaffen
  • Volksmotion noch ergänzen & Anregung für einen Partizipationsartikel
  • Begrüsst die Reform des Stadtrates (Hinweis: bereits früher gefordert)
  • Erfreut über den breit abgestützten Prozess

Die SP Rapperswil-Jona hat an ihrer Mitgliederversammlung die Stadtparlamentsvorlage beraten. Die Mitglieder sprechen sich einstimmig für die Einführung eines städtischen Parlaments aus. Die SP teilt mit:

«Heute, 15 Jahre nach der Fusion, stellen wir fest, dass die heutigen demokratischen Instrumente, basierend auf einer Bürgerversammlungsgemeinde, für unsere Stadt nicht mehr geeignet sind. Die schlecht besuchten Bürgerversammlungen und viele gescheiterte Projekte des Stadtrates sprechen Bände. Mit der Einführung eines Stadtparlaments erwarten wir eine deutliche Verbesserung der derzeitigen Situation.

Angemessene demokratische Strukturen

Mit der Einführung eines Stadtparlaments schaffen wird angemessene Strukturen, die zur Grösse unserer Stadt passen. Der Sonderweg mit einem Stadtforum ohne Kompetenz und Wirkung ist gescheitert. Ein Parlament ermöglicht eine transparente und vor allem repräsentative Form der politischen Entscheidungsfindung. Im Stadtparlament werden die Projekte der Stadt kritisch geprüft und breit abgestützt.

Mehr Bewegung in Rapperswil-Jona

Im Parlament engagieren sich Menschen, die stark vernetzt sind und sich in vielfältig Weise für die Stadt einsetzen. Sie engagieren sich, weil ihnen die Entwicklung unserer Stadt am Herzen liegt. So kann das Parlament auch selbst aktiv werden, wenn der Stadtrat wichtige Themen nicht von sich aus an die Hand nimmt. Wie in anderen Städten beobachtet, wirkt sich ein Parlament positiv auf die politische Kultur aus; es stärkt die Parteien, fördert den politischen Nachwuchs und ermöglicht eine aktivere politische Beteiligung.

Nach wie vor starke Volksrechte

Die Kompetenzen zwischen Stadtrat, Parlament und Bürgerschaft sind so austariert, dass die Handlungsfähigkeit der Stadt und insbesondere des Stadtrates gewährleistet ist. Das letzte Wort bei wichtigen Geschäften haben aber weiterhin die Bürgerinnen und Bürger an der Urne. Die SP unterstreicht die Wichtigkeit der Schule und fordert deshalb mehr Klarheit darüber, wie die bisherigen Kompetenzen des Schulrates neu geregelt werden sollen.

Weiter regt die SP an, das Instrument der Volksmotion weiterhin in der Gemeindeordnung vorzusehen, da dieses bereits mehrfach angewendet wurde. Die SP schlägt zudem vor, einen sogenannten Partizipationsartikel in der Gemeindeordnung zu verankern, um auch Personen ohne Stimmrecht (wie z.B. Jugendliche) eine Stimme zu geben.

Ein besser aufgestellter Stadtrat

Die Situation im Stadtrat mit den nebenamtlichen Mitgliedern ist heute unausgewogen. Auch ist es schwierig, die Verwaltung mit sieben Stadträten effizient zu organisieren. Die Verkleinerung des Stadtrates auf fünf Mitgliedern mit klarer Ressortverantwortung wird den Stadtrat stärken – dies hatte die SP bereits 2016 in ihrer Volksmotion «Fünf Stadträte für fünf Ressorts» gefordert.

Der vom Stadtrat erarbeitete Entwurf wurde eng mit den Parteien abgestimmt. Die SP ist mit dem Ergebnis zufrieden und die Vorlage ist in sich stimmig. Nun ist die breite Bevölkerung aufgerufen, sich aktiv an der Vernehmlassung zu beteiligen.»

Nächste Termine

  • Donnerstag, 1. Dezember: Bürgerversammlung 
  • Termine für 2023 folgen …

 

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